Problemhunde - Verhaltenstherapie

Problemhund???

Im täglichen Zusammenleben mit unseren Hunden können Probleme auftreten, die gelöst werden müssen. Sei es, dass Sie ein Problem mit einem bestimmten Verhalten Ihres Hundes haben, oder das Umfeld in dem Sie leben hat ein Problem mit dem Verhalten Ihres Hundes. Vielleicht hat aber auch Ihr Hund ein Problem mit seinem Umfeld und kann sich nicht anders als durch eine für uns Menschen scheinbare Verhaltensauffälligkeit äußern.

Viele der von Menschen als problematisch und störend empfundenen Verhaltensweisen sind aus Sicht des Hundes völlig normal und Teil seines natürlichen ererbten Verhaltens.
Oft entstehen Missverständnisse in der Kommunikation, also dadurch, dass man die Ausdrucksweise seines Tieres, besonders die des Hundes falsch liest und somit falsch interpretiert. Als Folge dessen wird falsch auf das gezeigte Tierverhalten eingegangen. Probleme im Umgang entstehen, werden gefestigt. Missmut macht sich breit, man fühlt sich überfordert, bis man irgendwann das Gefühl hat, dass es besser ist, der Hund muss weg.

Manche Verhaltensauffälligkeiten haben ihren Ursprung in schon lange zurückliegenden schlechten Erfahrungen, fehlenden Erfahrungen während der sensiblen Phasen, in der Erziehung oder werden durch Krankheiten verursacht.

Benötigt Ihr Hund überhaupt eine Verhaltenstherapie?

Das werden wir in einem persönlichen Gespräch bei Ihnen vor Ort klären. In dem so genannten "Erstgespräch / Hausbesuch" wollen wir zunächst hoffen, dass Ihr Tier das "problematische" Verhalten zeigt und anschließend klären, welche Punkte im Wesen und in der persönlichen Geschichte des Tieres, sowie im täglichen Miteinander dafür verantwortlich sein können.

In diesem Erstgespräch werden alle wichtigen Informationen schriftlich festgehalten, und ggf. eine Videoaufzeichnung von dem Tier - möglichst während des auffälligen Verhaltens gemacht.

Alles zusammen wird schriftlich ausgewertet, Lösungsorschläge und verhaltens- therapeutische Empfehlungen werden ausgearbeitet und können Ihnen auf dem Postweg zugesendet werden.

Grenzen der Verhaltenstherapie!

Hunden kann man nicht mit Worten erklären, welches Verhalten man sich wünscht und was nicht. Man muss es ihm verständlich machen und zwar so, dass er es versteht. Dazu muss man seine Sprache verstehen. Diese Sprache besteht nicht aus Worten, sondern aus Taten.

Ein Hund lernt vor allem aus den Reaktionen, die sein Verhalten bei (s)einem Menschen hervorruft. Somit haben Sie als intelligenter Mensch und Hundehalter den schwierigsten Teil der Problemlösung vor sich. Sie müssen lernen, richtig auf Ihren Hund zu reagieren, bzw. zu agieren, dass dieser Sie überhaupt erstmal verstehen und lernen kann.

Sollte es unklar sein, ob hinter der Verhaltensauffälligkeit eine organische Ursache steckt, nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Tierarzt auf, damit dieser Ihren Hund ggf. zunächst untersucht und behandelt.

Ein Verhalten zu ändern braucht vor allem Geduld und Konsequenz. Ein Verhalten, das sich über Jahre gefestigt hat, kann man nicht von heute auf morgen ändern. Auch uns fällt es schwer sich von Angewohnheiten zu trennen - Ihrem Hund geht es nicht anders.

Für Auswärtige gibt es die Möglichkeit, in unserer Ferienhundeschule an dieser Thematik  intensiv zu arbeiten.

Es werden keine pauschalisierten Ausbildungsabläufe oder Methodiken durchgeführt. Ebenso werden keine Rassen von der Ausbildung ausgeschlossen!